Historie des Forschungsinstitutes für Leder und Kunststoffbahnen

Von der Gerberschule über das Deutsche Lederinstitut zum FILK

Das Hauptgebäde des FILK in FreibergIm Jahre 1889 wurde in Freiberg die Deutsche Gerberschule gegründet. Wenige Jahre später entstand 1897 die Deutsche Versuchsanstalt für Lederindustrie. Damit wurde Freiberg zum Zentrum der Ausbildung von Fachkräften für die Gerberei- und Lederindustrie in Deutschland, Europa und auch darüber hinaus.
Im Deutschen Lederinstitut, aus dem das Forschungsinstitut für Leder- und Kunstledertechnologie hervorgegangen ist, vereinigten sich die beiden Einrichtungen. Die Gründung des Vereins zur Förderung des Forschungsinstitutes für Leder- und Kunstledertechnologie (FILK) Freiberg/Sachsen e.V. im Jahre 1992 ermöglichte als Gesellschafter die Privatisierung des Institutes im gleichen Jahr und sicherte damit auch den Erhalt der Forschungseinrichtung.

Der Tradition der über ein Jahrhundert in Freiberg betriebenen Forschung und Entwicklung auf dem Ledergebiet bleibt das Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen auch im 21. Jahrhundert treu. Die Geschäftstätigkeit des FILK wurde allerdings seit Mitte der 60er Jahre wesentlich erweitert. So versteht sich das Institut heute als führendes Brancheninstitut auf dem Gebiet der Kunststoffbahnen. Begründet ist dies durch eine hohe Fachkompetenz, hohes wissenschaftliches Niveau, große Flexibilität und nicht zuletzt durch eine sehr gute technische Ausstattung auf dem Gebiet der Kunststoffbahnen, sicher einmalig in Deutschland. Diese Kompetenz veranlasste uns auch zu der im Jahre 2001 vorgenommenen Namensänderung in Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK).

Seit über einem Jahrhundert im Dienste der Forschung:

1889   Gründung der Deutschen Gerberschule
1897   Gründung der Deutschen Versuchsanstalt für Lederindustrie
1938   Vereinigung zur Deutschen Versuchsanstalt und Fachschule für Lederindustrie
1948   Namensänderung in Deutsches Lederinstitut Freiberg (DLI)
1974   Namensänderung in Forschungsinstitut für Leder- und Kunstledertechnologie
1992   Privatisierung als Forschungsinstitut für Leder- und Kunstledertechnologie gemeinnützige GmbH und An-Institut der TU Bergakademie Freiberg
2001   Namensänderung in Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen - FILK

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