Dr. Haiko Schulz in Geschäftsleitung des Instituts berufen

Im Rahmen der Vorstandssitzung des FILK-Fördervereins wurde Dr. Haiko Schulz am 24. November 2016 als weiterer Geschäftsführer am Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK) gGmbH in Freiberg neben Institutsdirektor, Prof. Dr. Michael Stoll, bestätigt. Er wird die Führungsposition zum 1. Januar 2017 antreten. Das Institut beweist damit einmal mehr Weitsicht und sichert so Kontinuität in der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens.

Herr Dr. Haiko Schulz studierte Chemie an der Technischen Universität Dresden und promovierte 1993 am Institut für Analytische Chemie auf dem Gebiet der Festkörper- und Flüssigkeits-NMR an organischen Phosphor-Schwefelverbindungen. Von 1994 bis 1995 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie in Kreischa b. Dresden tätig und absolvierte ein postgraduales Studium „Toxikologie und Umweltschutz“.

1995 wechselte Haiko Schulz als Wissenschaftler ans Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK), Freiberg. 2001 übernahm er die Leitung des Fachbereichs Materialcharakterisierung mit dem dazugehörigen akkreditierten Prüflabor.

Haiko Schulz ist Mitglied in zahlreichen nationalen und internationalen Normierungsgremien für physikalische und chemische Untersuchungen an Leder und Kunstleder. Er engagiert sich aktiv in Arbeitsgruppen und Kommissionen, die sich für die Entwicklung und Standardisierung von Testmethoden und technischen Spezifikationen für diese Materialien einsetzen. Haiko Schulz hat in den zurückliegenden zwei Dekaden wesentlich zur Entwicklung des Institutes zu einem auf nationaler und internationaler Ebene anerkannten Materialforschungs- und Prüfinstitute beigetragen.

Mit diesem Schritt setzt das Institut auf eine kontinuierliche Fortsetzung der Unternehmensführung und –entwicklung. Das Institut wächst seit Mitte der 2000er beständig und zählt inzwischen 130 Mitarbeiter. Der nachhaltige Wachstumskurs soll mit der neuen Doppelspitze fortgesetzt werden, um so die Marktposition des Instituts weiter zu stärken und auszubauen.