Nachbericht zum 6. Freiberger Kollagensymposium

Mehr als 80 Experten versammelten sich in Freiberg, um die neuesten Errungenschaften und Kenntnisse auf dem Feld der Kollagen-Forschung zu diskutieren. Am 14. und 15. September 2016 tauschten die Teilnehmer, welche aus 14 weitestgehend europäischen Ländern angereist waren, ihr Wissen zu verschiedenen Themen aus. Diese reichten von der Grundlagenforschung bis hin zu speziellen Vorträgen zu Glycosaminoglycan. Wir hatten die Ehre Professor Michael Gelinsky vom Uniklinikum Dresden, Professor Peter Fratzl vom Max Planck Institute of Colloids and Interfaces aus Potsdam, Professor Johannes Lenstra von der Universität aus Utrecht (NL), Professor Ben Fabry von der Universität Erlangen-Nürnberg und Dr. Vera Hintze vom Max Bergmann Center of Biomaterials in Dresden als Referenten zu gewinnen.

Dr. Michael Meyer (FILK gGmbH) eröffnet das 6. Freiberger Kollagensymposium
Blick in den gut gefüllten Tagungssaal "Alte Mensa" in Freiberg
Prof. Michael Gelinsky vom Uniklinikum Dresden war der erste Referent, der von seinen neuesten Forschungsergebnisse am "Centre for translational bone, Joint and soft tissue research" berichtete.
 

Die 19 Vorträge des Symposiums bildeten die Grundlage für zahlreiche Fragen und rege Diskussionen, die ohne Zweifel zu zukünftigen Kooperationen führen werden. Am Nachmittag des ersten Konferenztages konnte die Posterausstellung besucht werden. Insgesamt präsentierten sieben Wissenschaftler Ihre Forschungsergebnisse auf Postern und standen für Fragen zur Verfügung. Anschließend bestand die Möglichkeit, an einer Stadtführung durch Freiberg, einer Führung durch das „Historicum“ oder an einer untertage Führung im Besucherbergwerk „Reiche Zeche“ teilzunehmen. Zum Abendessen trafen sich die Teilnehmer dann bei sommerlichem Wetter im Biergarten des „Brauhof Freiberg“, welches sowohl Gelegenheit für individuelle als auch für collagenbezogene Gespräche bot. Alles in allem stellte das „6. Freiberger Kollagensymposium“ eine hervorragende Plattform für alle an Kollagen Interessierte dar. Vielen Dank nochmals an alle Referenten, Besucher und das Organisationsteam im FILK für diese erfolgreiche Tagung, die viel Zuspruch gefunden hat. Das nächste „7. Freiberger Kollagensymposium“ wird voraussichtlich 2020 stattfinden.

Diana Voigt (jetzt FILK gGmbH) stellt ihre Forschungsergebnisse zusammen mit Prof. Magerle von der Uni Chemnitz, während der Poster Session, vor
Bei sonnigem Wetter wurde das gemeinsame Abendessen kurzerhand in den Biergarten des Freiberger Brauhofs verlegt. Dort konnte in geselliger Runde, der ein oder andere Punkt spezifiziert werden.