Vocational further qualification

The institute offered since 2015, a new form of advanced vocational training for the tanning and leather industry in the form of a state-approved and IHK-certified additional qualification in tanning and leather technology. The core element of the 10-month training course is 7 weeks of attendance (see course or pre-registration / dates) in Freiberg during which the most important theoretical content and practical exercises are taught about all process steps of leather production as well as ecology, machine knowledge, quality assurance and occupational safety. The presence seminars are supplemented by self-learning phases. The high degree of orientation towards further training is reflected in the examination, which, in addition to a written examination, also consists of the processing of a practical project work and its presentation.

This form of the further qualification of specialists in the industry builds on the existing course of studies as an industrial master in chemistry or an adjoining discipline. In addition to the special basics, Master's education is mainly responsible for basic skills (management, accounting, human resources, etc.) as well as vocational and work-related qualifications (trainees' qualifications) of professionals.

According to the European Qualifications Framework, the new supplementary qualification for initial vocational training is a higher national degree. Together with the chemical engineer or an industry-oriented specialist, she completely compensates for the qualification level of the former technician.

Please noticed that all courses are held in German. 
 

Inhalte und Ablauf gemäß der Besonderen Rechtsvorschrift für die Fortbildungsprüfung „Zusatzqualifikation im Bereich polymerer Werkstoffe“ aufgrund des Beschlusses des Berufsbildungs­ausschusses der IHK Dresden vom 8. Oktober 2012

Mit der staatlich anerkannten und durch die IHK geprüften Zusatzqualifikation auf dem Gebiet der polymeren Werkstoffe Modul "Gerberei- und Ledertechnik" wird den Beschäftigten der Industrie eine Möglichkeit geboten, sich fokussiert weiterzubilden und zu spezialisieren.

Die Themenschwerpunkte sind in Material- und Rohstoffkunde, Technologie, Maschinenkunde, Ökologie, Qualitätssicherung und Verarbeitung gegliedert. 

Lerninhalte Gerberei und Ledertechnik 

1. Rohwaren der Lederherstellung

  • Hautaufbau
  • Vorbereitung der Rohware für den Gerbereiprozess

2. Technologie der Leder- und Pelzherstellung

  • vorbereitende Prozesse für den Gerbprozess
  • Gerbprozesses
  • Nasszurichtung
  • Oberflächenveredelung

3. Gerbereimaschinenkunde

  • Mengen- und Energiebilanzen
  • Apparate, Maschinen und technische Hilfseinrichtungen
  • Wechselwirkungen zwischen Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffen und Werkstoffen
  • Betreiben von Maschinen

4. Ökologie der Lederherstellung

  • Gefährdungspotentiale
  • Auswirkungen auf die Umwelt
  • Wirtschaftliche Nutzung von Nebenprodukten
  • rationelle Nutzung von Energie und Ressourcen

5. Qualitätssicherung

  • Bewerten des fertigen Leders
  • Lederqualität unter Berücksichtigung der (Kunden-)Anforderung
  • Qualitätssicherungsmaßnahmen
  • anforderungsgerechte Lagerung und Transport

6. Werkstoffverarbeitung

  • Verfahren zur Lederverarbeitung
  • Wechselwirkungen zwischen Leder und anderen Werkstoffen

Download Ablauf und Präsenztermine

Der Lehrplan für die Zusatzqualifikation setzt spezifische Qualifikationen der Kursteilnehmer voraus. Hierzu zählen unter­schiedliche Industriemeisterabschlüsse der entsprechenden bzw. auch angrenzenden Fachrichtungen und dem Meisterniveau gleichwertige oder höhere Abschlüsse, wie beispielsweise Techniker, Bachelor oder Master. Für Teilnehmer ohne einen dieser Abschlüsse, die aber ausreichend Berufserfahrung vorweisen können, ist die Teilnahme ebenfalls möglich.

Bei der Lehrmittelerstellung wurde der Indus­trie­meister Fachrichtung Chemie als Basis­qualifikation angenommen, da dieser durch seinen Aufbau und Lehrinhalte optimale Voraussetzungen bietet. Er wird bundesweit von verschiedenen Bildungseinrichtungen angeboten, unter anderem von der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH (SBG Dresden). Diese ist Bildungspartner des FILK und hat Teile des Kurses so angepasst, dass er gezielt auf die Zusatzqualifikation vorbereitet.

§2 Besondere Rechtsvorschrift für die Fortbildungsprüfung Zusatzqualifikation im Bereich polymerer Werkstoffe

(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer

1. eine mit Erfolg abgelegte Industriemeisterprüfung, die wesentliche Bezüge zu dem zu prüfenden Handlungsfeld hat oder

2. eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung der Ausbildereignungsverordnung und eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf, der wesentliche Bezüge zu dem zu prüfenden Handlungsfeld hat und danach eine mindestens 3-jährige einschlägige Berufspraxis oder

3. eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung der Ausbildereignungsverordnung und ein abgeschlossenes Fachschul-, Fachhochschul- oder Hochschulstudium, mit wesentlichen Bezügen zu dem zu prüfenden Handlungsfeld hat.

(2) Abweichend von Absatz 1 kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, das er Kenntnisse; Fertigkeiten und Erfahrungen erworben hat, die eine Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Ziele, Inhalte und Methoden des Lehrganges sind konsequent darauf ausgerichtet, die Berufstätigkeit der Teilnehmer weitestgehend zu ermöglichen. Kernstück dieses berufsbegleitenden Kurses sind sieben Präsenzwochen in Freiberg, während denen die wichtigsten theoretischen Inhalte und praktische Übungen vermittelt werden.

Ergänzt werden die Präsenzseminare durch Selbststudium und das eigenständige Bearbeiten einer Projektarbeit. Für diese Aufgaben müssen während der gesamten Lehrgangsdauer kontinuierlich ca. 10 Wochenstunden von den Teilnehmern eingeplant werden. Der Kurs erfordert daher vom Teilnehmer ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Lernbereitschaft.

Die Lehrmaterialien und das methodisch-didaktische Lehr- und Lernkonzept sind so angelegt, dass die Teilnehmer im Qualifizierungsprozess zu einer systematischen Erfassung von Erfahrungswissen im Arbeitsumfeld angeleitet werden. Bei der Bearbeitung von exemplarischen Situationsaufgaben setzen die Teilnehmer sich praxisbezogen mit den Lehrgangsinhalten auseinander. Durch die Vernetzung von Berufserfahrungen und neu erworbenem Wissen während der Erstellung der Projektarbeit wird eine Handlungskompetenz entwickelt, welche über rein theoretisches Fachwissen hinausgeht und die Teilnehmer für den Einsatz in den unteren betrieblichen Führungsebenen befähigt.

Die Handlungsorientierung der Weiterbildung spiegelt sich auch im dreiteiligen Aufbau der Prüfungsleistung wieder: schriftliche Prüfung, Bearbeitung einer betrieblichen Aufgabenstellung (Projektarbeit) und Präsentation der Projektarbeit mit anschließendem Fachgespräch. Somit wird gewährleistet, dass die Absolventen nicht nur theoretisches Wissen wiedergeben können, sondern ebenso fähig sind, dieses praxisbezogen anzuwenden.

Nach acht Monaten Lernphase wird in der Regel Ende September / Anfang Oktober die schriftliche Prüfung erfolgen. Wird diese bestanden, so beginnt nach Bekanntgabe des Ergebnisses die Bearbeitungszeit für die Projektarbeit, welche voraussichtlich Ende November präsentiert wird.

Die Gesamtnote wird aus dem arithmetischen Mittel der drei Prüfungsteile berechnet. Nach Bestehen der Prüfung, erhält der Teilnehmer von der IHK Dresden Urkunde und Zeugnis über die erfolgreich abgeschlossene Zusatzqualifikation im entsprechenden Handlungsfeld.

Bitte richten Sie Fragen zu Ablauf und Inhalt an:

FILK gGmbH
Claudia Franz 
Tel.: 03731 366-124
claudia.franz@filkfreiberg.de