ZELLKULTUR

Forschungsschwerpunkt des Zellkulturlabors ist die Verarbeitung von Kollagenaufbereitungen zu dreidimensionalen Polymermatrices mittels 3D Drucken, Gefriertrocknung, fadenförmigen und tubulären Strukturen und deren Zellbesiedelung. Zellantworten werden auch an mit Plasmatechnik modifizierten Materialoberflächen (synthetische, biogene) untersucht und an solchen, deren mechanische Eigenschaften nasschemisch verändert wurden. Im Zellkulturlabor werden die Kollagenmaterialien und andere Medizinprodukte auch auf Zytotoxizität geprüft und deren Endotoxingehalt bestimmt.

Ziel dieser Arbeiten an Kollagenmaterialien ist die Bereitstellung von dreidimensionalen zellverträglichen, biodegradierbaren Träger- und Gerüstmaterialien für die regenerative Medizin und das Tissue Engineering. Weiterhin werden neuartige Modellsysteme für in vitro Toxizitätstests und Zellträgersysteme für Lab-on-a-Chip Systeme entwickelt.

Schwerpunkte

  • Besiedelung hybrider Kollagenstrukturen mit unterschiedlichen Zelltypen, einschließlich Co-Kultur
  • Fertigung geplotteter Strukturen aus Kollagenpräparationen und Besiedelung mit Zellen
  • Herstellung von 3D Strukturen aus Kollagen für Multiorganchips
  • Prävaskularisierung von dreidimensionalen Zellmatrices
  • Herstellung dehnbarer Zellträger aus Kollagen
  • Verbesserung der Biokompatibilität synthetischer Polymere durch Behandlung mit Kollagen, in Plasmaverfahren oder nasschemisch
  • Charakterisierung der Zytokompatibilität
  • Bestimmung des Endotoxingehaltes

Ausstattung

  • Multi-Mode Plattenlesegerät (Molecular Devices)
  • Inverses Fluoreszenz-Mikroskop (Nikon GmbH)
  • Casy Zellzählsystem (Roche Innovatis AG)
  • Bioscaffolder 3.1 (GESIM)
  • Konfocales Laser Scanning Mikroskop (Zeiss)

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