Hochwertige Veredelung von flexiblen Flächengebilden aus nachwachsenden Rohstoffen durch Beflocken von Lederfaserstoff (LEFA)

Das Forschungsvorhaben wurde aus Haushaltmitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e. V. (AiF) gefördert. Federführende AiF-Forschungsvereinigung war die Forschungsgemeinschaft Leder e. V..


Am Beispiel von Lederfaserstoff wurde exemplarisch die Beflockung des Verbundwerkstoffes durchgeführt. Know-how aus der Flockindustrie zum Fasereinsatz und zu Klebersysteme wurde berücksichtigt.

Die elektrostatische Beflockung gelang sowohl mit Kunst- als auch mit Naturfasern (Lederfasern). In Kooperation mit Industriepartnern wurden Probleme der Haftung, der Wirkung unterschiedlicher Methoden zur Vorbehandlung und andere Aspekte der Flocktechnik untersucht.

Lederfaserstoff ist grundsätzlich für die Beflockung mit unterschiedlichen Materialien geeignet. Hauptproblem bei der Anwendung von Lederfasern ist die ausreichende Verankerung auf dem Substrat. Möglichkeiten der strukturierten Nachprägung wurden insbesondere an den mechanischen Beschichtungen angetestet.

Weitere Arbeiten in dieser Richtung bleiben Nachfolgeprojekten vorbehalten. Dabei sollten auch insbesondere spezielle Technologien wie Umkehrverfahren einschließlich Varianten des Einsatzes von Releasepaper erprobt werden. Das Ziel des Vorhabens wurde erreicht.

 

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