Innovatives Konzept zur Vernetzung von PUR-Dispersionen

Das Forschungsvorhaben „Innovatives Konzept zur Vernetzung von PUR‐Dispersionen“, Reg.‐Nr.: VF160038 wurde anteilig vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages innerhalb des Förderprogramms „FuE‐Förderung gemeinnütziger externer Industrieforschungseinrichtungen in Ostdeutschland – Modul Vorlaufforschung (VF)“ über den Projektträger EuroNorm GmbH gefördert. Wir bedanken uns für die gewährte Unterstützung.


Ziel des Projektes war die Entwicklung einer neuen Vernetzungsstrategie zur Herstellung von PUR-Beschichtungen aus wässrigen Dispersionen, mit welcher die Vernetzungsdichte sowie die Maschengröße des PUR-Netzwerks gesteuert werden kann. Es sollte somit möglich sein, PUR-Membranen mit hoher mechanischer Stabilität, hoher Hydrolysebeständigkeit oberhalb Raumtemperatur und Waschbeständigkeit bei gleichzeitiger Atmungsaktivität herstellen zu können. Dafür wurden verschiedene PUR-Systeme untersucht, die mit unterschiedlichen Vernetzerkombinationen vernetzt wurden.

Dabei sind Membranen entstanden, die eine deutlich höher Atmungsaktivität als die reinen Ausgangspolyurethane aufweisen. Dies konnte sogar schon ohne Vernetzerkombination erreicht werden. Durch die Kombination von Vernetzern gelang es, die Atmungsaktivität nochmal deutlich zu steigern, wobei gleichzeitig die Hydrolysebeständigkeit erhalten werden konnte.

Es zeigte sich jedoch, dass die mechanische Festigkeit der PUR-Membranen nur geringfügig bei der
Variation der Vernetzer beeinflusst werden konnte. Jedoch gelang es, die Waschbeständigkeit zu
verbessern.

 

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