Lineare Abriebprüfung von Beschichtungen und Oberflächen mit dem Abrex-Verfahren
Unser Labor führt Abriebprüfungen nach dem Abrex-Verfahren an Kunststoffen, Beschichtungen, Dekoroberflächen und weiteren Werkstoffen durch. Ein definierter Reibkörper wird dabei unter festgelegter Belastung wiederholt über einen begrenzten Bereich der Probenoberfläche geführt.
Durch die hohe Zahl reproduzierbarer Reibbewegungen können fortschreitende Veränderungen der Oberfläche untersucht werden. Je nach Prüfanforderung werden beispielsweise sichtbarer Abrieb, Glanzänderungen, Kratzer, Aufrauhung, Farbveränderungen oder ein teilweises beziehungsweise vollständiges Durchreiben einer Beschichtung bewertet.
Das Verfahren eignet sich insbesondere zur Charakterisierung von Oberflächen, die im Gebrauch häufig durch wiederholten Kontakt und Reibbewegungen beansprucht werden. Bei mehrschichtigen Oberflächen lässt sich zudem erkennen, wann eine Deck- oder Lackschicht soweit abgetragen ist, dass darunterliegende Schichten sichtbar werden.
Das Abrex-Verfahren ist den Linear-Abriebprüfungen zugeordnet. Weitere Verfahren zur Untersuchung von Abrieb und Verschleiß finden Sie in der Übersicht der physikalischen Prüfungen.
Im Folgenden finden Sie die angebotenen Prüfungen nach dem Abrex-Verfahren.
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