Begriffe wie „tierfrei“, „vegan“, „bio-basiert“ oder „biologisch abbaubar“ spielen bei der Entwicklung und Vermarktung neuer Materialien eine immer größere Rolle. Gerade bei NextGen Materials, Lederalternativen, beschichteten Textilien oder Konsumgütern stellt sich dabei eine zentrale Frage: Wie lassen sich solche Aussagen objektiv und nachvollziehbar belegen?
Hier setzt die neue FILK Ident-Prüfserie an. Sie bündelt Identifikations- und Charakterisierungsverfahren für biogene Materialien und übersetzt Material-Claims in messbare, analytisch überprüfbare Parameter. Im Mittelpunkt stehen unabhängige Prüfergebnisse statt Label- oder Bewertungslogiken – als belastbare Grundlage für Forschung und Entwicklung, Einkauf, Qualitätssicherung und Produktkommunikation.

Erster Baustein ist FILK Veg Ident
Ein erster Baustein ist FILK Veg Ident. Mit der kombinierten Analyse von Proteinen und DNA können tierische Bestandteile auch in komplexen Materialien gezielt nachgewiesen werden. Moderne LC-MS- und Echtzeit-PCR-Verfahren ermöglichen damit eine analytische Absicherung von Aussagen wie „tierfrei“ und unterstützen Unternehmen bei der Kontrolle ihrer Materialien und Lieferketten.
Doch FILK Ident geht weiter: Die Prüfserie wird kontinuierlich um zusätzliche biologische Charakteristika erweitert. Geplant sind unter anderem Untersuchungen zur Bioabbaubarkeit und zum biologischen beziehungsweise biogenen Anteil von Materialien. Ergänzt wird das Portfolio durch bereits etablierte Verfahren zur Tierartbestimmung, beispielsweise mit FILK Animal Ident.
So entsteht Schritt für Schritt ein modulares Prüfportfolio für eine Materialwelt, in der Herkunft, Zusammensetzung und biologische Eigenschaften zunehmend transparent belegt werden müssen.
Unser Ziel: aus Materialversprechen nachvollziehbare Fakten machen. Fragen Sie uns nach unseren Möglichkeiten!