Werkstoffe und Gegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln - Substanzen in Kunststoffen, die Beschränkungen unterliegen - Teil 4: Bestimmung von 1,3-Butadien in Kunststoffen
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Unser Labor führt die Prüfung nach Norm DIN EN 13130‑4 (Materialien und Gegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln – Kunststoffstoffe, die Beschränkungen unterliegen – Teil 4: Bestimmung von 1,3‑Butadien in Kunststoffen) fachgerecht und in einem akkreditierten Verfahren durch.
Das Prüfverfahren nach DIN EN 13130‑4 legt ein Verfahren zur quantitativen Bestimmung des 1,3‑Butadien‑Monomers in Polymeren fest, die für den Kontakt mit Lebensmitteln vorgesehen sind. Es ist besonders anwendbar auf Polymere und Copolymere wie Acrylnitril‑Butadien‑Styrol (ABS) und hochschlagzähes Polystyrol (HIPS) sowie auf andere 1,3‑Butadien‑haltige Materialien, die in N,N‑Dimethylacetamid löslich sind oder feinstdispergierte Suspensionen darin bilden können.
Im Rahmen des Verfahrens wird im Prüflabor der Restmonomergehalt von 1,3‑Butadien im Kunststoff extrahiert und analysiert, wobei die Ergebnisse in Milligramm 1,3‑Butadien pro Kilogramm Polymer angegeben werden.
Die Prüfung nach DIN EN 13130‑4 unterstützt Hersteller und Lieferanten von Kunststoffen und Kunststoffgegenständen, die für den Lebensmittelkontakt vorgesehen sind, bei der Überprüfung der Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte für Restmonomere. Die präzise Bestimmung des 1,3‑Butadien-Gehalts trägt zur Sicherheitsbewertung der Materialien, Qualitätssicherung und zur Konformität mit lebensmittelrechtlichen Vorschriften sowie den Anforderungen der Kunststoffindustrie bei, insbesondere für Materialien im direkten Kontakt mit Lebensmitteln.