DIN EN ISO 11358-1 TGA-Messung (Akkreditiert)

Kunststoffe - Thermogravimetrie (TG) von Polymeren - Teil 1: Allgemeine Grundsätze

Material

  • Funktionale Schichten + Composite
  • Kollagen + biogene Materialien
  • Leder + Lederfaser­werkstoffe
  • Kunstleder + Beschichtete Textilien
  • Textilien + Garne
  • Kunststoffe + Elastomere + Folien
  • Trendsubstitute

Branche

  • Automotive + Mobility
  • Möbel + Objektausstattung
  • Schuhe + Bekleidung + Accessoires
  • Bedarfsgegenstände + Spielwaren
  • Medizinprodukte
  • Technische Textilien + Schutzausrüstung

Herausgeber

  • DIN / CEN / ISO

Unser Labor führt Prüfungen nach der Norm DIN EN ISO 11358-1 im akkreditierten Verfahren durch. Diese Norm beschreibt ein standardisiertes Prüfverfahren zur Bestimmung des thermischen Zersetzungsverhaltens von Kunststoffen mittels Thermogravimetrie (TGA). Ziel der Prüfung ist die Untersuchung der Massenänderung eines Materials in Abhängigkeit von Temperatur oder Zeit unter definierten atmosphärischen Bedingungen, um Rückschlüsse auf Zusammensetzung, thermische Stabilität und Zersetzungsmechanismen zu ermöglichen.

Die Norm findet Anwendung auf polymere Werkstoffe, Verbundmaterialien sowie beschichtete Systeme und wird insbesondere zur Bewertung von Materialien eingesetzt, die unter thermischer Beanspruchung stehen. Typische Fragestellungen betreffen die Bestimmung von Zersetzungstemperatur, Füllstoffgehalt, Feuchteanteil / Wassergehalt sowie flüchtigen Bestandteilen.

Bei der Durchführung der Prüfung wird eine definierte Probenmenge (typischerweise wenige Milligramm) in einer Thermowaage (TGA-Gerät) unter kontrollierter Atmosphäre (z. B. Inertgas wie Stickstoff oder oxidierende Atmosphäre wie Luft) untersucht. Die Probe wird mit einer festgelegten Heizrate kontinuierlich erwärmt, während die Massenänderung hochauflösend in Abhängigkeit von der Temperatur aufgezeichnet wird. Alternativ können isotherme Messungen durchgeführt werden, bei denen die Probe über eine definierte Zeit auf konstanter Temperatur gehalten wird.

Aus den resultierenden Thermogrammen werden charakteristische Kennwerte wie Onset-Temperaturen der Zersetzung, maximale Abbauraten, Massenverluste in definierten Temperaturbereichen sowie Rückstandsanteile (Aschegehalt) bestimmt. Diese ermöglichen eine detaillierte Analyse des thermischen Verhaltens und der Materialzusammensetzung.



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