DIN EN ISO 14125 Biegeversuch (Akkreditiert)

Faserverstärkte Kunststoffe - Bestimmung der Biegeeigenschaften

Material

  • Kunststoffe + Elastomere + Folien

Branche

  • Automotive + Mobility

Herausgeber

  • DIN / CEN / ISO

In unserem Labor werden Prüfungen nach Norm DIN EN ISO 14125 im akkreditierten Verfahren durchgeführt. Die Prüfvorschrift beschreibt die Bestimmung der Biegeeigenschaften von faserverstärkten Kunststoffen mittels Drei- oder Vierpunkt-Biegeversuch unter statischer Belastung. Dabei werden Kenngrößen wie Biegefestigkeit, Biegemodul, Durchbiegung und Versagensverhalten ermittelt.

Der Test erlaubt eine differenzierte Beurteilung des mechanischen Verhaltens von Faserverbundwerkstoffen in Abhängigkeit von Faserart, Fasergehalt und Lagenaufbau. Die ermittelten Kennwerte sind verwendbar für Werkstoffcharakterisierung, Bauteilauslegung und Qualitätsüberwachung. Typische Anwendungen finden sich im Leichtbau, im Fahrzeugbau, im Anlagen- und Maschinenbau sowie bei Strukturbauteilen aus glas- oder kohlefaserverstärkten Kunststoffen.

Durchführung der Prüfung

Für die Durchführung werden normgerechte Probekörper aus dem jeweiligen Faserverbundwerkstoff vorbereitet und unter definierten klimatischen Bedingungen konditioniert. Anschließend werden die Proben in eine Biegeprüfvorrichtung eingespannt und entweder im Drei- oder Vierpunkt-Biegeverfahren belastet. Die Kraft wird dabei über einen zentralen Laststempel mit konstanter Vorschubgeschwindigkeit eingeleitet, während die Probe auf zwei Auflagen (Dreipunkt) bzw. auf vier definierten Auflagepunkten (Vierpunkt) gelagert ist.

Während der Belastung wird die entstehende Durchbiegung kontinuierlich erfasst und der Kraftverlauf bis zum Bruch oder bis zum definierten Abbruchkriterium aufgezeichnet. Aus den Messdaten werden Biegefestigkeit und Biegemodul rechnerisch bestimmt.



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