Leder - Physikalische und mechanische Prüfungen - Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit
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Wir führen in unserem Labor Prüfungen nach DIN EN ISO 14268 zur Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit von Leder im akkreditierten Verfahren durch. Die Wasserdampfdurchlässigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Leders, Wasserdampf durch das Material zu transportieren. Die Eigenschaft beeinflusst wesentlich das Feuchtigkeitsmanagement und Komforteigenschaften. Neben Lederstruktur und Porenaufbau können auch Beschichtungen, Zurichtungen und Materialdicke Einfluss auf die Ergebnisse haben.
Durchführung der Prüfung
Im Test nach DIN EN ISO 14268 wird die Lederprobe in einen definierten Prüfaufbau eingespannt und unter kontrollierten klimatischen Bedingungen geprüft. Die Wasserdampfübertragung wird über einen festgelegten Zeitraum anhand einer Massenänderung bestimmt. Die klimatischen Randbedingungen müssen dabei konstant eingehalten werden, da Temperatur und Luftfeuchte das Ergebnis beeinflussen. Die Prüfung wird üblicherweise unter standardisierten Klimabedingungen durchgeführt.
Die Norm wird insbesondere für Schuhoberleder, Arbeitsschutzschuhe, Sport- und Funktionsschuhe eingesetzt. Im Automobilbereich kann sie bei Sitzledermaterialien oder perforierten Lederoberflächen verwendet werden. Häufig erfolgt ergänzend eine Prüfung nach DIN EN ISO 17229, da beide Normen unterschiedliche Aspekte des Feuchtigkeitsverhaltens beschreiben.