DIN EN ISO 16189 DMF-Gehalt (Akkreditiert)

Schuhe - Möglicherweise in Schuhen und Schuhbestandteilen vorhandene kritische Substanzen - Prüfverfahren zur quantitativen Bestimmung von Dimethylformamid in Schuhwerkstoffen

Material

  • Textilien + Garne
  • Kunstleder + Beschichtete Textilien
  • Leder + Lederfaser­werkstoffe
  • Funktionale Schichten + Composite

Branche

  • Schuhe + Bekleidung + Accessoires
  • Technische Textilien + Schutzausrüstung

Herausgeber

  • DIN / CEN / ISO

Unser Labor führt Prüfungen nach DIN EN ISO 16189 im akkreditierten Verfahren zur quantitativen Bestimmung von N,N-Dimethylformamid, kurz DMF, in Schuhmaterialien und Schuhbestandteilen durch. Die Norm ist auf Schuhwerk und Komponenten aus oder mit PU-beschichteten Materialien ausgerichtet. DMF kann als Lösemittelrückstand insbesondere in PU-beschichteten Materialien, Kunstleder, Beschichtungen und Klebstoffsystemen auftreten.

Durchführung der Prüfung

Zur Durchführung der Tests wird das Probenmaterial vorbereitet und unter definierten Bedingungen extrahiert. Anschließend erfolgt die quantitative Bestimmung des DMF-Gehalts mittels analytischer Messverfahren. Die standardisierte Vorgehensweise ermöglicht eine reproduzierbare Erfassung von Lösemittelrückständen in PU-haltigen Materialien.

Die Prüfung wird zur Kontrolle von PU-beschichteten Obermaterialien, synthetischen Schuhmaterialien, Kunstleder, textilen Beschichtungen und Schuhkomponenten eingesetzt. Sie ist für Lieferantenbewertungen, Wareneingangsprüfungen und die Bewertung kritischer Stoffe in Schuhmaterialien relevant. Für N,N-Dimethylformamid bestehen zudem REACH-Beschränkungen für Stoffe und Gemische; bei Schuhartikeln sind zusätzlich stoffbezogene Anforderungen aus Kundenspezifikationen und Restricted-Substance-Listen üblich.



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