Leder - Chemische Bestimmung des Formaldehydgehalts - Teil 1: Verfahren mittels Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie
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Unser Labor führt die Prüfung nach der Norm DIN EN ISO 17226-1 fachgerecht und in einem akkreditierten Prüflabor durch. Diese Norm beschreibt ein chemisches Prüfverfahren zur Bestimmung des Gehalts an Glutardialdehyd in Leder. Glutaraldehyd wird insbesondere bei der Lederherstellung als Gerbstoff oder Konservierungsmittel eingesetzt und muss aufgrund möglicher gesundheitlicher Risiken kontrolliert werden.
Im Rahmen des Prüfverfahrens nach DIN EN ISO 17226-1 werden definierte Lederproben zerkleinert und unter festgelegten Bedingungen mit Wasser extrahiert, um den Glutardialdehyd in Lösung zu überführen. Der wässrige Extrakt wird anschließend mittels Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie (HPLC) analysiert. Die Norm legt dabei eine selektive und empfindliche Analysenmethode fest, die eine zuverlässige quantitative Bestimmung auch bei komplexen Probenmatrizes ermöglicht.
Im Prüfbericht unseres Prüflabors wird der Glutaraldehyd-Gehalt des untersuchten Materials in mg/kg angegeben. Die Ergebnisse dienen der Bewertung der chemischen Sicherheit von Leder und unterstützen Hersteller und Inverkehrbringer bei der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sowie branchenspezifischer Anforderungen, insbesondere im Bereich von Lederwaren für den Konsumgüter-, Möbel- und Automotive-Sektor.