DIN EN ISO 1856 Schaumstoffe (Akkreditiert)

Weich-elastische polymere Schaumstoffe – Bestimmung des Druckverformungsrestes

Material

  • Schäume

Branche

  • Automotive + Mobility
  • Möbel + Objektausstattung

Herausgeber

  • DIN / CEN / ISO

Unser Labor führt Prüfungen nach der DIN EN ISO 1856 im akkreditierten Verfahren durch. Diese Norm beschreibt ein standardisiertes Prüfverfahren zur Bestimmung des Druckverformungsrestes (Compression Set) von weich-elastischen, zelligen polymeren Materialien, insbesondere von Polyurethan- und Latexschaumstoffen. Ziel der Prüfung ist die Bewertung der Rückstellfähigkeit und Dauergebrauchseigenschaften von Schaumstoffen nach statischer Druckbeanspruchung, die maßgeblich für deren Funktionalität in der Anwendung sind.

Die Norm umfasst mehrere Prüfverfahren, mit denen das Verhalten unter unterschiedlichen Temperatur-, Zeit- und Belastungsbedingungen untersucht werden kann. Typische Anwendungen liegen in Bereichen, in denen Schaumstoffe dauerhaft oder zyklisch komprimiert werden, beispielsweise in Polsterungen, Sitzsystemen, Matratzen oder technischen Dämpfungselementen.

Bei der Durchführung der Prüfung werden genormte Probekörper unter definierten klimatischen Bedingungen konditioniert und anschließend auf eine vorgegebene relative Stauchung (z. B. 50 % oder 75 %) zwischen zwei parallelen Platten komprimiert. Die Probe wird über eine festgelegte Dauer in diesem Zustand gehalten. Nach Entlastung und definierter Erholungszeit wird die verbleibende Dicke gemessen und daraus der Druckverformungsrest in Prozent berechnet.

Die ermittelten Test-Kennwerte unseres Prüflabors liefern eine belastbare Grundlage zur Beurteilung der bleibenden Verformung, Elastizität und Langzeitbeständigkeit von Schaumstoffen. Ein geringer Druckverformungsrest steht dabei für eine gute Rückstellfähigkeit des Materials.



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