Die nach OEKO-TEX® durchgeführten Prüfungen im akkreditierten Prüflaboratorium des FILK Freiberg Institute gGmbH umfassen ein umfangreiches Spektrum analytischer und materialtechnischer Untersuchungen zur Bewertung von Produktsicherheit, Schadstofffreiheit und Gebrauchstauglichkeit. Die Labor-Prüfleistungen richten sich insbesondere an Unternehmen der Textil-, Leder-, Kunststoff- und Beschichtungsindustrie und dienen der Überprüfung von Materialien, Hilfsmitteln, Beschichtungen und Endprodukten hinsichtlich aktueller regulatorischer sowie marktbezogener Anforderungen.
Die Prüfungen unterstützen Unternehmen bei der Einhaltung international anerkannter Anforderungen und bilden eine wichtige Grundlage für OEKO-TEX® Zertifizierungen.
Das Prüflabor des FILK bietet dabei auch die folgenden OEKO-TEX® Labels / Zertifikate an:
– LEATHER STANDARD by OEKO-TEX®
– STANDARD 100 by OEKO-TEX®
– ECO PASSPORT by OEKO-TEX®
– OEKO-TEX® STeP
Die Laborprüfungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung, Materialkonformität, Nachhaltigkeit und Produktsicherheit entlang internationaler Lieferketten. Hersteller, Markenunternehmen und Zulieferer profitieren von belastbaren Schadstoffanalysen, chemischer Materialanalytik und normgerechten Prüfverfahren für Verbraucherprodukte, Hautkontaktmaterialien sowie technische Anwendungen.
Zu den wesentlichen Prüfungskategorien gehören insbesondere:
Schadstoff- und Rückstandsanalysen
Prüfungen auf Bisphenole (z. B. Bisphenol A, S oder F), Lösemittelrückstände wie DMF, NMP, DMAc, Benzol oder Formamid sowie auf flüchtige organische Verbindungen ermöglichen die Bewertung möglicher Emissionen und materialbedingter Belastungen. Ergänzend werden chlorierte Benzole, chlorierte Toluole sowie chlorierte Phenole untersucht.
Prüfungen auf verbotene oder regulierte Substanzen
Hierzu zählen Untersuchungen auf bromierte, phosphorhaltige und borhaltige Flammschutzmittel, zinnorganische Verbindungen, UV-Stabilisatoren sowie mittelkettige und kurzkettige Chlorparaffine.
Formaldehyd-, Emissions- und Umweltanalytik
Die quantitative Bestimmung von freiem und teilweise abspaltbarem Formaldehyd stellt einen wichtigen Bestandteil der Materialbewertung dar. Zusätzlich erfolgen Emissionsprüfungen sowie Untersuchungen auf flüchtige Substanzen und weitere emissionsrelevante Verbindungen.
Farbstoff-, Pigment- und Arylamin-Analysen
Untersucht werden allergieauslösende oder als krebserregend eingestufte Farbstoffe und Pigmente sowie Arylamine aus Azofarbstoffen. Dazu gehören unter anderem verbotene Azofarbstoffe, 4-Aminoazobenzol und Quinolin.
Schwermetall- und Elementanalysen
Die Untersuchungen umfassen sowohl extrahierbare Schwermetalle als auch Totalgehalte ausgewählter Elemente wie Blei, Cadmium, Arsen, Chrom oder Quecksilber.
Prüfungen auf fluorierte und organische Spezialverbindungen
Hierzu gehören Analysen auf per- und polyfluorierte Verbindungen (PFC/PFAS), polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Siloxane, Phenole sowie Alkylphenole und Alkylphenolethoxylate.
Material- und Gebrauchseigenschaften
Neben chemischen Untersuchungen werden auch materialbezogene Funktionseigenschaften bewertet. Dazu zählen Farbechtheitsprüfungen wie Schweißechtheit, Reibechtheit, Wasserechtheit und Speichelechtheit.
Produktspezifische Spezialprüfungen
Ergänzend werden Prüfungen auf Prozeß-Konservierungsmittel, Pestizidrückstände, Weichmacher (Phthalate), Azodicarboxamid (ADCA), Chrom (VI) oder ausgewählte Zusatzstoffe durchgeführt.
Im Folgenden finden Sie die angebotenen Tests:
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