CADS steht für „Centre for the Assessment of Dangerous Substances“ und bezeichnet eine industrielle Kooperationsplattform verschiedener Akteure entlang der Wertschöpfungskette, darunter Hersteller und Marken, Material- und Chemielieferanten, Prüflaboratorien sowie Forschungseinrichtungen. Im Gegensatz zu Normungsorganisationen wie ISO oder DIN ist CADS kein offizieller Normgeber, sondern entwickelt brancheninterne Prüfmethoden zur Bewertung und Kontrolle von Schadstoffen in Materialien. Diese sogenannten CADS-Methoden dienen als harmonisierte Prüfprotokolle für kritische Substanzen und ermöglichen eine einheitliche Bewertung innerhalb industrieller Lieferketten.
Die Methoden werden insbesondere für Materialien wie Leder, Textilien, Kunststoffe, Schäume, Klebstoffe sowie Schuh- und Modekomponenten angewendet. Ziel ist es, vergleichbare und praxisnahe Prüfbedingungen für häufig regulierte oder sicherheitsrelevante Substanzen zu schaffen.
Typische Inhalte der CADS-Methoden umfassen unter anderem die Bestimmung von kurz- und mittelkettigen Chlorparaffinen (SCCP/MCCP), die Phthalat-Analytik, den Nachweis von Bioziden, spezielle Extraktions- und Aufschlussverfahren, definierte Materialvorbehandlungen in Form sogenannter „Aging“-Protokolle sowie Verfahren zur Grenzwertbewertung innerhalb industrieller Lieferketten.
Das Prüflabor des FILK ist ein branchenerfahrener und etablierter Anbieter von Prüfleistungen, auch für CADS-Anforderungen im Bereich polymerer Werkstoffe, Leder, Textilien und Verbundmaterialien. Im Folgenden finden Sie einige typische, von uns angebotene Prüfungen.
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