Prüfung des horizontalen Brennverhaltens und der Brenngeschwindigkeit
Unser Labor führt horizontale Brennprüfungen an Textilien, Kunststoffen, Schäumen, Verbundmaterialien und weiteren Werkstoffen durch. Der Probekörper wird dabei in horizontaler Lage angeordnet und für eine definierte Zeit einer festgelegten Zündquelle ausgesetzt. Anschließend wird das weitere Brennverhalten der Probe beobachtet und ausgewertet.
Ein zentraler Kennwert vieler horizontaler Brennprüfungen ist die Ausbreitung der Flammenfront entlang des Probekörpers. Je nach Prüfverfahren werden unter anderem Brennstrecke, Brenndauer, Brenngeschwindigkeit und selbstständiges Erlöschen bestimmt. Auch das Verhalten von mehrschichtigen oder beschichteten Materialien kann unter der festgelegten Prüfanordnung beurteilt werden.
Die horizontale Orientierung beeinflusst die Flammenausbreitung und unterscheidet diese Prüfverfahren deutlich von einer vertikalen Brennprüfung. Horizontale Brennprüfungen werden insbesondere für Materialien und Bauteilaufbauten eingesetzt, für die das Brennverhalten bei seitlicher Flammenausbreitung unter definierten Bedingungen bestimmt werden soll.
Die horizontale Brennprüfung ist dem Bereich Brennverhalten und Entflammbarkeit zugeordnet. Weitere physikalische Prüfverfahren finden Sie in der Übersicht der physikalischen Prüfungen.
Im Folgenden finden Sie die angebotenen horizontalen Brennprüfungen.
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