Dehnungsversuche dienen der Bestimmung des Dehnungs- und Rückstellverhaltens von Werkstoffen unter definierter mechanischer Beanspruchung. Die ermittelten Kennwerte liefern wichtige Informationen zur Elastizität, Formbeständigkeit und bleibenden Verformung von Materialien.
Das akkreditierte Prüflaboratorium des FILK bietet ein breites Spektrum normgerechter Dehnungsversuche für unterschiedliche Materialgruppen an. Hierzu zählen insbesondere akkreditierte Prüfungen nach DIN 53360 zur Bestimmung der Gesamt- und bleibenden Dehnung von Kunstleder und ähnlichen Flächengebilden, nach DIN EN ISO 17236 zur Ermittlung der bleibenden Dehnung von Leder sowie nach DIN EN ISO 3379 zur Bestimmung der Narbendehnfähigkeit und Narbenbruchkraft mittels Lastometer-Verfahren. Darüber hinaus werden Dehnungseigenschaften von Leder, Textilien und beschichteten Flächengebilden nach internationalen Normen und OEM-Spezifikationen, beispielsweise nach ASTM D 2211, GMW 3211 oder VW PV 3909, geprüft. Diese Prüfungen besitzen u. a. für Anwendungen im Automobil-Interieur eine hohe Relevanz. Abhängig von Werkstoff und Anforderung kommen dabei im FILK-Labor unterschiedliche Prüfprinzipien wie statische Dehnungsprüfungen, Lastometer- oder Tensometer-Verfahren zum Einsatz. Die Prüfungen ermöglichen eine zuverlässige Bewertung des elastischen und plastischen Verhaltens sowie der dimensionsstabilen Eigenschaften von Materialien unter praxisrelevanten Beanspruchungen.
Im Folgenden sind die angebotenen Dehnungsversuche im Einzelnen aufgeführt, die dann direkt angefragt werden können und hier gelangen Sie zur Übersicht der physikalischen Prüfungen.
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