Haftfestigkeits- und Trennversuche dienen der quantitativen Bewertung von Verbundsystemen, Beschichtungen und kaschierten Materialaufbauten. Im Rahmen der Prüfungen in unserem Labor wird die zum Ablösen von Beschichtungen, Zurichtungen oder verbundenen Schichten erforderliche Kraft bestimmt und auch das Trennbild bewertet. Die Ergebnisse liefern wichtige Informationen für die Werkstoffentwicklung, die Prozessoptimierung sowie die Qualitätsüberwachung von Produkten und Bauteilen.
Das akkreditierte Prüflaboratorium des FILK bietet hierfür ein breites Spektrum normgerechter Prüfverfahren an. Hierzu zählen insbesondere die akkreditierten Prüfungen nach DIN EN ISO 2411 zur Bestimmung der Haftfestigkeit von Beschichtungen auf kautschuk- oder kunststoffbeschichteten Textilien, nach DIN EN ISO 11644 zur Prüfung der Haftfestigkeit von Lederzurichtungen sowie nach DIN 53357-A für Trennversuche an Kunststoffbahnen und Folien. Ergänzend werden zahlreiche branchen- und kundenspezifische Prüfverfahren, beispielsweise nach OEM-Spezifikationen der Automobilindustrie oder nach Volkswagen-Prüfvorschriften wie PV 2034, durchgeführt. Die Prüfungen ermöglichen eine zuverlässige Beurteilung der Verbundqualität und der Dauerhaftigkeit von Schichtsystemen unter praxisrelevanten Beanspruchungen.
Für druckempfindliche Klebstoffsysteme und Etikettenmaterialien bietet das FILK darüber hinaus spezielle FINAT-Haftfestigkeitsprüfungen wie die 180°-Klebkraftprüfung (FTM 1) oder die Bestimmung der Anfangshaftung („Loop Tack“, FTM 9) an. Weitere Informationen über die FINAT-Prüfungen finden Sie auf der Seite dieses Standard-Herausgebers!
Im Folgenden die angebotenen Prüfungen im Einzelnen, die Sie dann jeweils anfragen können und hier gelangen Sie zur Übersicht der physikalischen Prüfungen.
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